50Jahre Christuskirche FahneGottesdienst am Erntedanktag mit Feier des 50jährigen Kirchenjubiläums
der Christuskirche Bühlertal am 03.10.2011

Mit einem Festgottesdienst und anschließendem geselligen Beisammensein erinnerte die evangelische Kirchengemeinde Bühlertal am Erntedanksonntag an den Bau der Christuskirche vor 50 Jahren.

In den Mittelpunkt der Ansprachen rückte die Symbiose zwischen dem Kruzifix über dem Altar und der Namensgebung des Gotteshauses. Dieses war voll besetzt. Zahlreiche örtliche Honorationen und Vertreter umliegender Gemeinden erwiesen auch mit Grußworten und Geschenken ihre Reverenz. Der Kirchenchor sorgte für die musikalische Umrahmung. Pfarrer Tobias Walkling wies darauf hin, dass der Kirchenbau nach dem Motto aus der Bibel erfolgte: „Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit“ (Hebräer 13,8). Mit Verweis auf die Paulusworte formulierte er im Gebet, dass die Kirche ein stets offener und gastfreundlicher Ort sein möge. Er spannte den Bogen zum Erntedanksonntag: „Mit Freude und Dankbarkeit sehen wir auf die Kirche und das Gemeindeleben.“ Im Kreislauf der Natur gebe es für den Menschen immer auch Wartezeiten. Ähnlich sei es im Gemeindeleben.

50Jahre Christuskirche ErntedankFür die Predigt hatte sich Pfarrer Walkling eine „Patchwork-Predigt“ einfallen lassen. Unter dem Thema „…und siehe“ hatte er seine Amtsvorgänger gebeten, aufzuschreiben, wie sich für sie die Christuskirche und die Person Jesus Christus miteinander verbinden.

Pfarrer Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling trugen die Gedanken von Pfarrer Helmut Dieckmann und Pfarrerin Christiane Drape-Müller vor, die nicht anwesend sein konnten. Beide hatte ihre Dankbarkeit formuliert für ihre Zeit in Bühlertal mit unzähligen bereichernden Begegnungen. Pfarrer Fritz Joecks, in dessen Amtszeit die Kirche 1961 erbaut worden war, formulierte: „Das Entscheidende ist Jesus Christus. Es geht nicht ohne ihn.“ Der Betrachter solle erkennen dass die Predigt vom Kreuz sein ganz persönliches Leben betreffe. Mit dem Namen Christuskirche habe man ausdrücken wollen, dass Jesus im Zentrum steht. Pfarrer Stefan Kammerer stellte fest: „Die Schlichtheit der Kirche weist darauf hin, dass Glaube und Glaubensvielfalt hinter allen Äußerlichkeiten zu finden sind."

Jubiläum Christuskirche GratulationBürgermeister Hans-Peter Braun betonte in seinen Grußworten, dass die Gemeinde seit 50 Jahren segensreich in der Hindenburgstraße wirke.
Der damalige Bauleiter Dieter Quast hatte das Terminbuch von 1961 mitgebracht und zitierte einige Begebenheiten.

Eberhard Gschwender überbrachte Grußworte für die Pfarrei Liebfrauen und die Seelsorgeeinheit Bühlertal.
Diakon Alfred Hänecke gratulierte für die Seelsorgeeinheit Maria Linden/Ottersweier.
Bettina Teichmann-Kraus übermittelte Grüße der evangelischen Johannesgemeinde Bühl.
Obfrau Lieselotte Sator sprach für den Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bühlertal.

Im Anschluss kräftige alle Besucher – passend zu Erntedank- eine leckere Kartoffelsuppe mit Kaffee und Kuchen, bevor Pfarrer Joecks die Baugeschichte der Christuskirche beleuchtete. Ein Kleines Kirchenkonzert gab zum Ausklang des Tages die Bühlertäler Jugendkapelle, die mit ihren musikalischen Beiträgen für ein feines Klangerlebnis sorgte. Wir sagen allen herzlichen Dank, die für das Gelingen dieses Festtages beigetragen haben.

Filmgottesdienst am 25.09.2011:
"Das Beste kommt zum Schluß"

Woran misst man ein Leben? Zum dritten Filmgottesdienst hatte die Evangelische Gemeinde Bühlertal, Altschweier, Ottersweier, Neusatz, Sand am 24. September 2011 geladen. „Das Beste kommt zum Schluss“ – ist der Titel des Films, dessen Szenen im Mittelpunkt standen. Pfarrer Walkling verband die Filmaussagen mit dem Psalmwort „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, damit wir klug werden…“ (Psalm 90).

Mit einer tödlichen Krebsdiagnose im Gepäck ist die Aussage „Das Beste kommt zum Schluss“ ein mutiger Satz. Und eigentlich sind Carter Chambers und Edward Perry Cole, die Hauptakteure in der Tragikomödie von 2007, den ganzen Film lang auf dem Weg herauszufinden, was denn nun der Schluss ist und was das Beste… Anrührend inszeniert laufen Morgan Freeman und Jack Nicholson in ihren Rollen zur Hochform auf. Der Originaltitel des Films heißt: „The Bucket List“ – Die Löffelliste. Mit Hilfe einer Löffelliste sind Carter und Edward im Grunde auf der Suche nach dem, was das Leben sinnvoll und wertvoll macht. Und das nicht einseitig schwer, sondern mit Humor und Witz. Als wolle der Film den Zuschauern zeigen, dass das Beste, das zum Schluss kommt, schon immer als Gelassenheit und Vertrauen in dieses Leben hinein wirkt. Als spielerisch-leichte Lebensfreude mit Kraft und Tiefgang. Auf der Löffelliste kommen Wünsche zum Tragen, die umzusetzen sind, bevor man sprichwörtlich den Löffel abgibt. Als Richtschnur dieser Wünsche dienen zwei Fragen: 1. „Ist es dir gelungen, Freude im Leben zu finden?“ Und 2. „Hat dein Leben anderen Freude gemacht?“ Pfarrer Tobias Walkling sprach in seiner Predigt davon, dass diese Fragen zutiefst christlich seien und erinnerte an das Doppelgebot der Liebe: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22)

Filmgottesdienst September 2011

Da im Film immer wieder die Rede von einer Erbsensuppe ist, gab es zwei besondere Formen davon beim anschließenden Kirchenbüffet. Dort stärkten sich die Besucherinnen und Besucher, bevor der gesamte Film „Das Beste kommt zum Schluss“ im Kirchenkino anrührend genossen werden konnte.
Die Kirchengemeinde lädt jetzt schon zum letzten Kinogottesdienst des Jahres am 03. Dezember 2011 um 17 Uhr in die Christuskirche nach Bühlertal ein.

Kunstgottesdienst am 10.09.2011: „Gott hat die Fäden in der Hand"
zum Jubiläumsauftakt 50 Jahre Christuskirche

Mit einem Kunstgottesdienst und anschließender Vernissage feierte die evangelische Kirchengemeinde von Sand, Neusatz, Bühlertal, Altschweier und Ottersweier den Auftakt einer Veranstaltungsreihe, mit der das 50-jährige Bestehen der Christuskirche in Bühlertal in den Blickpunkt gerückt wird. Eine zentrale Rolle spielten bei diesem Kunstgottesdienst die insgesamt 15 abstrakten Bilder der Rastatter Künstlerin Christel Holl, die noch bis 16. Oktober in der Bühlertäler Kirche ausgestellt sein werden. Drei Kunstgottesdienste, bei denen jeweils ein Exponat der Künstlerin im Predigtteil vorgestellt wird, umfasst die Veranstaltungsreihe unter anderem.

Vernissage Christel HollBeim ersten ging es an diesem Wochenende nun um das Bild mit dem Titel „Gott webt den Sohn der Menschheit ein''. Pfarrer Tobias Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling gestalteten dazu gemeinsam den Predigtteil. Unter der Überschrift „Und siehe ... mein Heiland kommt'' trugen sie die Gedanken zu dem großformatigen Bild vor, das für alle sehr gut sichtbar neben der Kanzel aufgestellt war. Pfarrer Walkling knüpfte dabei auch an die Weihnachtsgeschichte und die Menschwerdung Gottes an. „Friede hat einen Namen, Liebe hat einen Ort und das nicht nur an Weihnachten, sondern jeden Tag.", fasste er zusammen. Die menschliche Gestalt, geformt aus braunem Jutesack, stehe für die Armseligkeit und Verlorenheit des Menschen. Der goldene Faden, welcher die Figur durchziehe, stehe für die Erlösung durch Jesus Christus. “Gott hat die Fäden in der Hand. Er durchwebt den Menschen. Im Blick zurück werden wir das Ganze nie erkennen“, so erklärte Anja Bremer-Walkling. Als Erinnerung daran wurden kleine goldfarbene Fäden an die anwesenden Gottesdienstbesucher verteilt.

An den Gottesdienst schloss sich dann die Vernissage an. Bei der Auswahl der 15 ausgestellten Bilder habe man darauf geachtet, dass die Christusbotschaft im Fokus stehe, erläuterte Bremer-Walkling. Sie stellte die Künstlerin als eine Frau vor, die vor dem Hintergrund ihres tiefen Glaubens ihre eigenen Lebenserfahrungen und die Begegnung mit Menschen in die Symbolsprache der Bilder umsetzt. Mit ihrem authentischen Credo mache sie auch der Jugend Mut, Verantwortung zu übernehmen und sich in Liebe anzunehmen. „Die Bilder voll Intensität und Ausdruckskraft ziehen den Betrachter in ihren Bann. Sie bewegen Menschen aller Altersstufen.“, sagte Bremer-Walkling.

Christel Holl suchte bei der Vernissage auch den engen Dialog mit den Besuchern und fragte nach deren Bildeindrücken. „Der Pinsel ist meine Verkündigung. Ich bin eigentlich eine zurückhaltende Person, was das Reden betrifft.", so Holl. Gott habe ihr aber auch auf diesem Gebiet Mut gemacht und sie weitergeführt, bekennt sie. Die Künstlerin erläuterte an diesem Abend dann auch die Entstehungsgeschichte der einzelnen Bilder und natürlich auch die Botschaft, die sie selbst damit verknüpft.

Und die Jubiläumsreihe geht weiter: Am 2. Oktober findet ein Festgottesdienst zum 50-jährigen Bestehen der Christuskirche statt. 25 weitere Kunstgottesdienste gibt es dann am 9. und 16. Oktober, heißt es in der Ankündigung der Organisatoren.

Ökumenischer Gottesdienst Hub
Pfingstmontag 2011

Hub_Pfingsmontag2011_1 Auch ohne Worte zeigen diese Bilder, wie schön gemeinsame Gottesdienste sind!

Hub_Pfingstmontag2011_2

Himmelfahrt 2011 Bild1Himmelfahrt 2011

"Nicht da, wo der Himmel ist, ist Gott, sondern da, wo Gott ist, ist der Himmel."

So lautete das Motto des diesjährigen Himmelfahrtsgottesdienstes auf Sand. Mitgewirkt haben viele: Pfarrer Walkling gestaltete die Liturgie, Pfarrer Bub (Forbach) predigte, der Posaunenchor Bühl begleitete die Gemeinde und die beiden Kirchenchöre aus Bühlertal und Forbach sangen nicht nur, sondern sorgten für anschließende Verpflegung mit Suppe, Würstchen und Kuchen.

Himmelfahrt 2011 Bild2

 

Ein kleines Stück Himmel wurde sich so gegenseitig geschenkt.

Behilf von Postkarten die ausgeteilt und im Anschluss an den Gottesdienst via Post versendet wurden, kam diese Botschaft auch an Menschen, die am Donnerstag nicht teilnehmen konnten.

 

 

Himmelfahrt 2011 Bild3Ein kleines Stück Himmel hat auch Herr Schug dem Kirchenchor Bühlertal geschenkt.

Sein 25jähriges Engagement als Mitglied und Vizedirigent wurde geehrt. Ein kleines Stück Himmel, das hat viele beglückt und gestärkt.

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an alle, die dabei waren und geholfen haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

Familiengottesdienst März 2011Familiengottesdienst am 27.03.2010

„Alle Knospen springen auf…“ …war das Thema des Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag in der Evangelischen Christuskirche Bühlertal.

Anhand des Kreuzes vergegenwärtigten sich 40 kleine und große Menschen, was die Passionszeit für sie bedeutet. Zum einen ist da das Kreuz selbst als Zeichen für die Freundschaft Jesu Christi zu uns allen. Zum anderen findet diese Kreuzeserinnerung in einer Zeit statt, in der ganz augenscheinlich nachvollziehbar ist, wofür die Freundschaft Jesu zu uns allen steht: Wie die Knospen nach dem langen Winter aufzuspringen beginnen, so brach auch Jesus starre Strukturen auf. An dürren Zweigen sprießen grüne Blätter, nach steinigen und kalten Tagen entsteht neues Leben und die aufgehende Sonne öffnet uns die Augen und lässt uns mit ihrer Wärme lebendig werden.

Herzlich lädt das Vorbereitungsteam schon jetzt zum nächsten Familiengottesdienst in Ottersweier ein: am 22. Mai 2011 um 11 Uhr im Hephata-Gemeindehaus.

Filmgottesdienst am 19.03.2011: Chocolat

Chocolat

Der erste Filmgottesdienst in der Christuskirche war ein köstlicher Erfolg!

Pfarrer Tobias Walkling und seine Frau Anja Bremer-Walkling hatten für den ersten Filmgottesdienst in der Bühlertäler Christuskirche Szenen aus dem britisch-US-amerikanischen Spielfilm „Chocolat“ aus dem Jahr 2000 ausgewählt und sie in die Liturgie des Gottesdienstes einfließen lassen.

„Viele Menschen gehen gerne ins Kino und schauen sich Filme an. Denn Filme spiegeln die Wünsche, Träume und Gefühle der Menschen wider. Filme erinnern an das ganz alltägliche Leben und gehen oft weit darüber hinaus. Sie erzählen von dem, was ist und was sein könnte. Auch die Bibel kennt solche Sinnbilder und das Evangelium von Jesus Christus, und seine Predigt vom Reich Gottes bringt zudem neue Gedanken und den Traum von einer anderen Welt in unseren Alltag. Was also liegt näher, als beides, Film und Bibel, miteinander in Beziehung zu bringen. Und genau das geschieht in unserem Filmgottesdienst.“, sagte Walkling zur Begrüßung.

Im Film „Chocolat“ kommt eine junge Frau zusammen mit ihrer Tochter in ein kleines Dorf und eröffnet mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie. Im Zentrum des Dorfes stehen die Kirche und der Bürgermeister als oberster Sittenwächter und Hüter der öffentlichen Ordnung und Moral. Mediales Zentrum des Ortes ist die Kanzel, die über das Gewissen der Dorfbewohner herrscht. Von hier aus wird der Kampf geführt zwischen religiösem Sinn und Sinnlichkeit, zwischen Moral und Schokolade. „Im Tiefsten“, so war in der Ansprache zum Film zu hören, „geht es hier um etwas anderes, Größeres: Um Befreiung und Erlösung. Um die Befreiung und Erlösung ganz unterschiedlicher Menschen, die alle auf ihre Art in ihren Lebensentwürfen gefangen und gefesselt sind.“ Aber so einfach wie der Genuss einer Praline in einer Chocolaterie ist es mit der Erlösung nicht. Paulus sagt: Nur wer Gott vertraut und glaubt wird leben. Darum also geht es im Leben, um den Glauben und das Vertrauen, dass Christus mich erlösen, dass er mein manchmal so enges und gesetzliches Leben aufbrechen kann. Aufbrechen für Gott, für andere Menschen und für mich selber. So erlöst sieht mein Leben anders aus, ganz anders. So erlöst möchte ich leben. Und von eben dieser Erlösung erzählt der Film „Chocolat“.

Erlösung hin zur Lebensfreude mit Platz für Sehnsüchte der Menschen und für ihre Träume. Die rund 60 Gottesdienstbesucher konnten im Anschluss an den Filmgottesdienst heiße Schokolade mit einer Prise Chili oder orientalischem Zucker genießen – ganz wie im Film. Sie ließen sich von Erdbeertrüffeln und Schokoladenbrownies ebenso verführen wie von herzhaftem Olivenbrot und Salzschnecken. Die Bühlertäler Konditorei Müller stellte zudem Kostproben ihrer handgemachten Schokoladen vor… Eine fröhliche und genussvolle Stimmung trug die Gäste – eine Atmosphäre, die sich vom Film in das Gemeindehaus hin ausbreitete.

Zum Dreiklang des Samstagabends: Filmgottesdienst – Essen – Kino gehörte abschließend auch die Einladung, den Film nach der leiblichen Stärkung in Gänze im Kirchenkino anzuschauen. Die Teilnehmer freuten sich über das neue Projekt und sind gespannt auf den nächsten Filmgottesdienst am 28. Mai 2011 um 17 Uhr in der Christuskirche Bühlertal.
Hierzu schon jetzt herzliche Einladung!

Minigottesdienst am 26.02.2011: Maskenball im Karneval

Rabe17 verkleidete Kinder und eben soviel Erwachsene feierten den Minigottesdienst als "Maskenball im Karneval".

Bevor mit dem Tanzen richtig begonnen werden konnte, musste allerdings erst der Kirchenrabe Abraxas davon überzeugt werden, dass es durchaus richtig und wichtig ist, an Fasching verkleidet Gottesdienst zu feieren. Schließlich hat Karneval einen christlichen Hintergrund.

Dass wir uns verkleiden und sprichwörtlich die Welt auf den Kopf stellen, zeigt ja, dass unser Leben vielfältiger ist, als wir es im festgelegten Alltag leben.

Minigottesdienst Feb 2011Die Freude ist ein Gottesgeschenk, das uns hilft, auch über uns selbst lachen zu können. Damit die festliche Freude auch mit nach Hause genommen werden konnte, durfte sich jeder zum Abschluss eine eigene Maske basteln. Es war ein gelungener Minigottesdienst und das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf den nächsten am 16. April!

 

 

 

Familiengottesdienst im Kirchengemiendehaus Ottersweier, 30. Januar 2011
"Wir sitzen alle in einem Boot!"Familiengottesdienst_Jan11

Rund um die Noah-Geschichte machten sich die 50 größeren und kleineren Gottesdienstbesucher darüber Gedanken, dass ein Boot nicht nur Schutz vor dem Ertrinken bietet, sondern auch ein Leben in Enge bedeuten kann. Dort kann nicht jeder einfach so rumspringen wie er will. Gleichzeitig ist die Familie aber auch ein Schutzraum, der Leben ermöglicht - eben wie das Boot, die Arche Noah. Für beide, die Familie und die Arche, steht am Ende ihrer jeweiligen Reise der Regenbogen, der bunt und vielfältig wie der göttliche Segen alles überspannt.

Für alle Beteiligten war es eine schöne Feier, bei der sogar Papierschiffchen gefaltet werden konnten. Das Vorbereitungsteam freut sich bereits auf den nächsten Familiengottesdienst, der am 27.03.2011 in Bühlertal stattfinden wird.

Familiengottesdienst zum Erntedank
im Kirchengemiendehaus Ottersweier, 03. Oktober 2010

„Gottes Schöpfung ist wunderbar“ - Der Familiengottesdienst am Erntedank-Sonntag im Kirchengemeindehaus Ottersweier stand ganz im Zeichen des Dankes für all das, was uns an Gutem in unserem Leben geschenkt wird. Blumen und Früchte schmückten den Altar, Danklieder priesen den Herrn für seine guten Gaben und besinnliche Texte erinnerten Groß und Klein an all die Herrlichkeiten, die wir im Alltag allzu oft als Selbstverständlichkeiten übersehen.
So stand denn auch das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ am Beginn des Gottesdienstes, der von Pfarrerin i.R. Maier und dem Fam-Godi-Team liebevoll vorbereitet worden war. Psalm 104, dessen Worte die Werke des Herrn bewundern und preisen, stimmte auf die Schöpfungsgeschichte ein, wie sie im alten Testament im 1. Buch Mose geschrieben steht.

Die biblische Erzählung wurde kräftig unterstützt durch ein „Spiel-Lied“ der Kinder. So konnten auch die Fragen „Wer lässt die Sonne scheinen?“, „Wer lässt die Blumen wachen?“, „Wer lässt die Vögel fliegen?“ und „Wer liebt dich und mich?“ fröhlich singend beantwortet werden.

Jungen und Mädchen hatten prall gefüllte Körbchen mitgebracht, die während des Gottesdienstes vor den Altar gestellt werden durften. Früchte vom Feld und aus dem Garten, Brot vom Bäcker, Kartoffeln, Kastanien, Gurken und Kürbisse standen stellvertretend für all die Dinge, die wir täglich genießen und die unser Leben reich machen.

So sagten dann auch Eltern und Kinder „DANKE“ für die vielen kostbaren Dinge, die uns umgeben, von der „Sonne“ bis zum „Frühstücksei“.
Pfarrerin Maier erinnerte daran, dass zum Danken auch das Denken gehört.

Wer Gottes große Liebe und seine Gaben dankbar wertschätzt, in dessen Leben wird die Freude einkehren. Glücklich wird er sagen: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“. 

Gottesdienst in der Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf dem Sand, 13. Mai 2010

Die Kapelle „Zum Guten Hirten“ auf dem Sand lud an Christi Himmelfahrt zum Gottesdienst und zum Verweilen ein. Traditionell sorgen die Sänger und Sängerinnen unseres Kirchenchores gemeinsam mit den Chormitgliedern der Kirchengemeinde Forbach/Weisenbach sowie der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Bühl für die musikalische Umrahmung. An diesem Morgen gaben die Bläser mit einem Stück von Vivaldi klangvoll den Auftakt.
Pfarrer Bub von der Forbacher Kirchengemeinde begrüßte die zahlreichen Besucher, die das trübe Wetter nicht vom Kommen hatte abgehalten können. In seiner Ansprache tröstete er mit den Worten: „Auch wenn es draußen regnet, so scheint dennoch die Sonne in unseren Herzen“. Die Lesung aus dem Lukasevangelium erzählte von der Himmelfahrt Christi. In seiner Deutung verwies Pfarrer Bub auf die englische Sprache, die für das Wort Himmel, zwischen den Begriffen „Sky“ und Heaven“ unterscheidet. Für seine Predigt hatte Gerhard Bub einen Bibeltext aus dem Brief an die Epheser gewählt, den er als hochaktuell einstufte und den er „wie einen Rohdiamanten schliff um den Inhalt zum Leuchten zu bringen“.
Die Kirchenchöre sangen im Wechsel mit der Gemeinde Lieder von Glaube und Liebe. In der behaglichen Atmosphäre der Kapelle war die Freude an der Musik und am Singen spürbar - ganz im Sinne eines Paul-Gerhard-Liedes, in dem es heißt: „Ich singe mit, wenn alles singt, und lasse was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen“.
Nach einem weiteren Stück des Posaunenchores bedankten sich die Besucher mit lang anhaltendem Applaus bei Sängern und Instrumentalisten.

Auf die „geistige Seelennahrung“ folgte die Einladung zu einem deftigen Mittagessen. Die Hoffnung, die gemeinsame Mahlzeit doch noch bei warmen Sonnenstrahlen und einem milden Frühlingslüftchen unter dem Vordach der Kapelle genießen zu können, erfüllte sich leider nicht. So schoben fleißige Helfer kurzerhand die Kirchenbänke beiseite und trugen Tische herbei. Mit einem deftigem Eintopf und heißen Würstchen sorgten die Bühlertäler Chormitglieder für das leibliche Wohl der Gäste. Während die Kinder mit Gummistiefeln die Umgebung erkundeten, wurde es für die Erwachsenen mit Kaffee und einer großen Kuchenauswahl gemütlich unter dem Kapellendach.

Montag, 05. April 2010:
Ökumenischer Gottesdienst in der Hub

Am Ostermontag wurde der Gottesdienst in der Kirche des Kreispflegeheims Hub in Ottersweier im ökumenischen Miteinander gefeiert. Pfarrer Stefan Kammerer hatte gemeinsam mit Pater Titus die Gestaltung des Gottesdienstes übernommen. Musikalisch umrahmt wurde die Gottesdienstfeier durch den Gospelchor St. John. Neben den vielen Heimbewohnern waren es vor allem auch Besucher aus der Umgebung, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllten.
Mit den Worten: „Wir tun gemeinsam, was wir gemeinsam tun können“ wies Pater Titus auf den ökumenischen Gedanken des gemeinsamen Gottesdienstes hin. Seine Botschaft: „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg zur Heilung“, fand eine klangvolle Fortsetzung in dem Lied des Gospelchors „Oh When The Saints Go Marching In“. Mittelpunkt des Gottesdienstes war, wie in jedem Jahr, die Emmausgeschichte aus dem Lukasevangelium, die traditionell von Dietrich Buff in der Rolle des Erzählers gelesen wird: Nach Jesu Hinrichtung wandern Kleopas (Pfarrer Kammerer) und ein weiterer Jünger enttäuscht von Jerusalem nach Hause, nach Emmaus. Unterwegs besprechen die beiden die Ereignisse der letzten Tage. Da gesellt sich Jesus (Pater Titus), von den Wanderern unerkannt, zu ihnen und fragt nach dem Grund ihrer Niedergeschlagenheit. Sie erzählen ihm vom Tod ihres Herrn und von ihren gescheiterten Hoffnungen. Jesus als der Wissende deutet den Unverständigen die Schrift und erklärt das Geschehen als den Heilsplan Gottes. Am Ziel der Wanderung essen sie gemeinsam zu Abend. Jesus nimmt das Brot, spricht den Segen und bricht es und gibt es ihnen. Daran erkennen die Jünger den Auferstandenen, doch er entschwindet ihnen. Sie kehren nach Jerusalem zurück und erzählen: „Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden“. Für uns alle, die wir auf dem Weg sind, sei es wichtig Weggefährten zu haben, hob Pfarrer Kammerer hervor und versicherte: „Gott begegnet uns auf unseren Wegen. Er ist mit uns in allem was wir tun“.
Pater Titus richtete den Blick auf die Osterkerze, die als Symbol der Auferstehung und der Gegenwart Jesu brenne. Er lud Pfarrer Kammerer und andere Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden als „Weggefährten“ ein, dem Weinstock, der die Kerze ziert, weitere Wachsblätter hinzuzufügen.
Am Ende des Gottesdienstes wurden die Besucher eingeladen, einzeln vorzutreten und den Segen sowie die Krankensalbung zu empfangen. Für die würdige Untermalung der Segnungsfeier hatte Chorleiterin Marion Pfleger Gospellieder aus dem letzten Konzertprogramm ausgesucht, die auf dezente Weise den Kirchenraum füllten.
Die im Gottesdienst gesammelten Spenden kommen dem Förderverein Hub zugute, der mit dem Geld Maßnahmen finanzieren möchte, die das Wohlbefinden der Bewohner des Kreispflegeheimes sichern sollen.

Freitag, 02. April 2010:
Gottesdienst am Karfreitag im Kirchengemeindehaus Ottersweier

In unserer Kirchengemeinde fanden Karfreitagsgottesdienste in Bühlertal, in Ottersweier und in der Kapelle auf Sand statt. Für uns evangelische Christen wurde der Karfreitag der „höchste Feiertag“, weil die Reformatoren vor allem im Tod Jesu die Erlösung aus Sünde und Schuld sahen. An diesem Tag schweigen die Glocken, die Kerzen auf dem Altar brennen nicht, die Paramente sind schwarz.
Mit den Worten „Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber“ begrüßte Pfarrer i.R. Reiner Lichdi die Gottesdienstbesucher im Kirchengemeindehaus„Hephata“ in Ottersweier. Das Paul Gerhardt-Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“ sowie die Worte des Psalms 22: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ richteten den Blick auf den Mann am Kreuz. Das anschließende Schuldbekenntnis der Gemeinde gipfelte im Zuspruch der Vergebung und in dem hoffnungsvollen Lied: „Mir ist Erbarmung widerfahren.“
Die Lesung der Verse 16-30 aus dem 19. Kapitel des Johannesevangeliums erinnerte an die Leidensgeschichte Jesu und an die Ereignisse in Jerusalem im Jahre 30.
Für seinen Predigttext hatte Pfarrer Lichdi die Verse 19-21 aus dem 2. Brief an die Korinther, Kapitel 5 gewählt, wo der Apostel Paulus schreibt: „dass Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnt hat, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort der Versöhnung gelegt hat“.

„Heute ist Versöhnungstag“, hob Pfarrer Lichdi die Botschaft des Tages hervor, denn Jesu selbst bittet noch zwischen Himmel und Erde hängend: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Pfarrer Lichdi deutete, dass die Trennung und Ferne der Menschen von Gott von ihm selbst aufgehoben sei in seinem Sohn. „Was uns belastet, will er auf sich nehmen. Was uns das Leben schwer macht, dürfen wir ihm übergeben. Gott will uns heilen an Leib und Seele, unsere Gebrechen und unsere Schuld. Wenn Christus, der Mann am Kreuz, unser Gott und Heiland ist, dann steht er zu seinem Wort, dann können wir seiner Einladung folgen, seiner Vergebung gewiss werden, sein Mahl empfangen, unter seinem Segen neu ins Leben gehen“.
Im Anschluss an die Predigt waren die Gottesdienstbesucher zum „Mahl der Gnade, der Freude und Versöhnung“ eingeladen „um zu schmecken und zu sehen, wie freundlich der Herr ist“. Einen Kreis um den Altar bildend empfing die Gemeinde das Abendmahl in Form von Brot und Wein.

Sonntag, 14.02.2010: Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden

Ein wichtiges Ereignis im Kalender unserer Kirchengemeinde ist alljährlich der Vorstellungsgottesdienst der Konfirmanden. Am vergangenen Sonntag stellte sich der Konfirmandenjahrgang 09/10 in der Christuskirche vor. Neben Eltern, Paten und Angehörigen waren auch viele Mitglieder der Gesamtgemeinde der Einladung nach Bühlertal gefolgt.

Da mit einem Ende der Vakanz voraussichtlich erst im September 2010 gerechnet werden kann, hat sich Pfarrer Stefan Kammerer noch einmal den Konfirmanden dieses Jahrgangs angenommen.
Seit Dezember treffen sich die Jugendlichen mit Pfarrer Kammerer einmal im Monat samstags im Gemeindesaal der Christuskirche um Glaubensinhalte zu behandeln und Gemeinschaft zu pflegen.
Der letzte „Projektsamstag“ diente der Vorbereitung des bevorstehenden Vorstellungsgottesdienstes. Pfarrer Kammerer hatte Unterstützung mitgebracht: Die Lehrvikarinnen Saskia Lerdon, Gudrun Oehmichen und Birte Schwiderski, die unter seiner Leitung an einer Fortbildung der Landeskirche teilgenommen hatten, freuten sich aktiv dabei sein zu dürfen.
Frisch und kreativ wurde am Sonntag das Thema „Freunde“ im Gottesdienst umgesetzt. Mit verschiedenen Ritualen „unter Freunden“ begrüßten sich die Konfirmanden vor dem Altar. Unter dem Motto: „Eins plus eins ist mehr als zwei“ brachten die Jugendlichen die Bedeutung von Freunden und Freundschaft in ihrem Leben zum Ausdruck. Großflächige Plakate an den Wänden und Projektionen themenbezogener Bilder luden die zahlreichen Besucher zum Nach- und Mitdenken ein. „Ohne Freunde, mit denen man Spaß haben kann, wäre das Leben leer und langweilig“, waren sich alle einig. Deutlich wurde auch, dass zu wahrer Freundschaft vor allem Vertrauen gehört und, dass freundschaftliche Beziehungen „gepflegt “ werden müssen. „Freundschaft ist wie eine Blume – sie kann blühen und welken“, fasste es eine Konfirmandin zusammen.
Manche Freundschaftsweisheit fand sich auch in der Bibel, wo es zum Beispiel heißt: „Zwei sind besser dran als ein einzelner Mensch, denn dann lohnt sich die Mühe, dann erhält das Leben Sinn“ oder „Wer sich zu Klugen gesellt, wird klug; wer sich mit Dummköpfen befreundet, ist am Ende selbst der Dumme“.
Die spontan zusammengestellte Konfi-Band sorgte für die musikalische Note des Gottesdienstes, ein „Konfi-Rap“ rundete das Programm ab.
Zum Abschluss waren die Besucher eingeladen, eine Kerze auf das symbolische Freundschaftsband im Mittelgang des Kirchenraumes zu stellen und anschließend sich an den Händen fassend einen großen Kreis zu bilden. Mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet, dem Schlusssegen und einem lang anhaltenden Applaus endete dieser Gottesdienst, in dem die Konfirmanden gezeigt hatten, dass sie eine „tolle Gruppe“ sind.

Am 02. Mai 2010 um 11:00 Uhr werden die Jugendlichen in der katholischen Pfarrkirche St. Johannes in Ottersweier konfirmiert. Musikalisch umrahmt wird die Feier durch den Gospelchor St. John.

Vorstellungsgottesdienst Pfarrvikar Tobias Walkling, 07. März 2010

Dass unsere weit verzweigte evangelische Kirchengemeinde zu der Sand, Neusatz, Bühlertal, Altschweier und Ottersweier gehören, einen neuen Pfarrer sucht, ist bis nach Oberöwisheim gedrungen. Dort stieß der Ruf auf offene Ohren und so machte sich Pfarrvikar Tobias Walkling kurz entschlossen auf den Weg in unsere Gemeinde um sich bei uns umzusehen, Gespräche zu führen und die Atmosphäre zu erschnuppern.

Aufgrund des ersten positiven Eindrucks beschloss der Kirchengemeinderat einstimmig, den Pfarrstellenbewerber zu einem Vorstellungsgottesdienst in die Christuskirche einzuladen.

Am Sonntag, 07. März 2010 war es nun soweit: In froher Erwartung waren viele dem Ruf nach Bühlertal gefolgt um Herrn Walkling kennen zu lernen und sich „ein Bild“ von ihm zu machen.
Pfarrvikar Walkling eröffnete den Gottesdienst mit dem Gedicht „Frühlingsduft“ von Lydia Windrich, das vom „lebensweckenden Duft“ des Frühlings erzählt. „Düfte haben Wirkung“ hob Pfarrvikar Walkling hervor, „denn oft würden Menschen danach beurteilt, ob man sie riechen könne oder nicht“.
Für seine „Predigtpremiere“ hatte sich Pfarrvikar Walkling den „Brief an die Epheser, Kap.5“ ausgewählt und darin den „Stallgeruch des Christen“ entdeckt.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud Pfarrvikar Walkling gemeinsam mit dem Kirchengemeinderat in den Gemeindesaal der Christuskirche ein, um im persönlichen Gespräch die „Witterung aufzunehmen“.

Dekan Thomas Jammerthal stellte den Kandidaten vor:
Tobias Walkling wurde 1974 in Sinsheim/Kraichgau geboren. Nach dem Studium der Religionswissenschaft, Ethnologie sowie der Evangelischen Theologie war er ab April 2007 als Lehrvikar in der evangelischen Gemeinde Mörsch/ Neuburgweier tätig. Seit Anfang 2009 wirkt er als Pfarrvikar und Vakanzvertreter in der Gemeinde Oberöwisheim/Kraichtal. Seit 2000 ist er mit Anja Bremer-Walkling verheiratet. Frau Bremer-Walkling hat neben Religionspädagogik ebenfalls evangelische Theologie studiert. Seit Januar 2010 arbeitet sie als Öffentlichkeitsreferentin in Karlsruhe im Zentrum für Kommunikation der Landeskirche in Baden.

Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit sieht Tobias Walkling in der „Seelsorge am Menschen“. Wichtig sind ihm die Bereiche „Kinder- und Jugendarbeit“ sowie die „Gottesdienstgestaltung“.
Nach der „Fragerunde“ zog sich der Kirchengemeinderat zur vertraulichen Beratung zurück. Nachdem die Mitglieder ihr Votum zu Gunsten des Kandidaten abgegeben haben, muss nun der Bezirkskirchenrat entscheiden.

Auch wenn bald mit einem positiven Ergebnis gerechnet werden darf, seine Stelle als Pfarrer unserer Kirchengemeinde wird Tobias Walkling nicht vor September 2010 antreten.
Bis zum Ende der Vakanz wird sich auch weiterhin Schuldekan i. R. Pfr. Koppe um all die regelmäßigen Dinge kümmern, die sonst notwendigerweise der Gemeindepfarrer übernimmt.

Weltgebetstag am 05. März 2010

„Alles war Atem hat, lobe Gott“ so lautete das Motto des ökumenischen Gottesdienstes zum Weltgebetstag 2010.

Bericht vom Weltgebetstag 2010 in der Christuskirche Bühlertal: "Frauen feiern rund um den Erdball."

Ein große Schar von Frauen hat sich am Freitag in der ev. Christuskirche in Bühlertal versammelt. In ökumenischer Gemeinschaft und in weltweiter Verbundenheit feierten Frauen in der voll besetzen Kirche miteinander und waren so vereint mit dem Weltgebetstagsland Kamerun. Nach dem eindrücklichen Einzug mit der Landkarte und der Gebetsordnung sowie einer selbst gestalteten Kerze mit dem WGT-Logo, begann der Gottesdienst mit dem Liedruf, der dem gesamten Gottesdienst das Thema gab: “Alles, was atmet lobt Gott”. Mit szenischen Darstellungen wurde der Lesungstext der Apostelgeschichte eindrücklich unterstrichen.

Die Sing- und Trommeluntermalung sowie die Einschübe in den alttestamentlichen Jesajatextes gaben der Lesung eine anrührende Tiefe und berührten die Zuschauerinnen in besonderer Weise. Die Litanei wurde ausdrücklich dem Thema Gott loben gerecht, in dem die Frauen aus Kamerun all das uns vorstellten, worüber es sich lohnt in ihrem Land Gott zu loben. Die vielen rhythmischen Lieder gaben dem Gottesdienst eine beschwingte, frohe Note. Der Kollektengang erbrachte einen stolzen Betrag, der für verschiedene Projekte, die bereits laufen und solche, die neu eingerichtet werden, verwendet wird.

Dabei achten die Verantwortlichen darauf, dass neben dem jeweiligen Weltgebetstagsland auch die Projekte in anderen Ländern weiterhin unterstützt werden, oder wie in diesem Jahr ein besonderer Beitrag nun die Frauen auf Haiti erhalten. Mit in die Fürbitten hinein wurden auch die Sorgen und Anliegen der akut betroffenen Frauen und Familien in Haiti und Chile genommen. Nach dem Gottesdienst waren alle Frauen eingeladen bei einem Imbiss kleine Gerichte nach Rezepten aus Kamerun hergestellt zu probieren.

Eine besondere Note erhielt der Raum durch die liebevoll gestaltete Tischdekoration der ev. Frauen mit Karten und selbst gemachten Fähnchen, sowie Servietten in den Landesfarben. Es hat sich wieder einmal gezeigt, der Weltgebetstag verbindet uns nicht nur mit Frauen in fernen Ländern, sondern auch mit Frauen hier bei uns, innerhalb der Seelsorgeeinheit und über die konfessionellen Grenzen hinweg.

Bericht vom Weltgebetstag 2010 in Ottersweier:
"Alles was Atem hat, lobe Gott"

In Ottersweier hatte turnusgemäß unsere evangelische Kirchengemeinde die Einladung zum Weltgebetstagsgottesdienst ausgesprochen. In diesem Jahr wurde der „Weltgebetstag der Frauen“ erstmals im großen Saal des Gemeindezentrums St. Johannes in Ottersweier gefeiert. Da zur katholischen Seelsorgeeinheit Maria Linden auch die Orte Unzhurst und Neusatz gehören, die diesen Tag gemeinsam begehen, konnte mit einer größeren Besucherzahl gerechnet werden. So entschloss sich das Weltgebetstagsteam einen anderen Veranstaltungsort als das evang. Kirchengemeindehaus zu wählen, das für einen solchen Gottesdienst zu klein gewesen wäre.

Viele fleißige Hände sorgten dafür, dass sich der große Saal des Gemeindezentrums in einen Raum verwandelte, der zum Feiern, Singen und Loben einlud.

Die vielen Frauen, die der Einladung zum traditionellen Gottesdienst am 1. Freitag im März gefolgt waren, verbanden sich an diesem Abend nicht nur mit Gleichgesinnten aus der Region. Im gemeinsamen Gebet schlossen sie sich im Geiste mit Frauen in über 170 Ländern der Welt zusammen.

Die Liturgie des diesjährigen Gottesdienstes war von Frauen aus dem zentralafrikanischen Land Kamerun in Westafrika vorbereitet worden. Das Ottersweierer Weltgebetstagsteam freute sich besonders über die tatkräftige Unterstützung durch Elise Scheuerer, die selbst aus Kamerun stammt und seit einigen Jahren mit ihrer Familie in Ottersweier lebt. Elise Scheuerer ist Mitglied unserer evangelischen Kirchengemeinde. Gemeinsam mit ihren Söhnen und vielen Freunden war sie eine wahre Bereicherung für den gemeinsamen Abend.

Persönliche Erfahrungsberichte, Bilder und mitgebrachte Utensilien aus der Heimat ließen das Land und die Situation der Frauen aus Kamerun für die Besucher lebendig werden. Gesänge und Trommelschläge luden zum Mitsingen und Mittanzen ein. Dank vieler fleißiger Köchinnen, warteten nach dem Gottesdienst kulinarische Kostproben aus der Küche Kameruns auf die Gäste.
Wir danken allen, die mitgedacht und mitgemacht haben. Wir sagen „DANKE“ allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser Abend zu etwas ganz Besonderem wurde.